Nachhaltigkeit

Ökologisch, Ökonomisch, Sozial

Ein nachhaltiges Unternehmen zu sein, ist für uns der Idealzustand. Ein Zustand, den wir anstreben und dem wir immer näherkommen möchten. Auf dem Weg dorthin wollen wir Dich gerne mitnehmen: Wir schätzen Deine Kritik und möchten uns entlang der Wertschöpfungskette – vom Anbauland bis hin zur Dir als Kund*in – ständig neu hinterfragen und verbessern.

Schick uns gerne Deine Kritik, Deine Meinung und Deine Ideen an
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Nachhaltigkeit im Anbauland
Nachhaltigkeit bei fairfood Freiburg
Nachhaltigkeit bei unseren Kund*innen

 

Nachhaltigkeit im Anbauland

Die Reise unserer Produkte beginnt auf den Feldern und in den Wäldern unserer Partner*innen im globalen Süden. Diese verzichten auf gentechnisch verändertes Saatgut, Pestizide und setzen auf umweltschonenden Anbau. Das Regelwerk der Ökologischen Landwirtschaft schafft eine nachvollziehbare Grundlage für ein nachhaltiges Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Details zu der Vergabe des Bio-Siegels und den Kriterien findest Du hier.

fairfood Freiburg bezieht nicht nur Produkte von fairen Bio- Kooperativen, sondern unterstützt auch Produzent*innen vor Ort bei der Umstellung von konventioneller Landwirtschaft auf Bio- Landbau. Aktuell bauen wir zum Beispiel in Ruanda eine Macadamia-Produktion auf und schulen Mitarbeiter*innen umliegender Farmen. Schon bald werden wir dir mehr über dieses Projekt berichten.

Für die Kleinbauernfamilien, die unsere Produkte anbauen, ernten und verarbeiten, sind Planungssicherheit und ein fairer Lohn überlebenswichtig. Die Kriterien von Fairtrade, Fair for Life oder der WFTO sind sehr gute Richtlinien für Mindestpreise, Prämien, faire Handelsbeziehungen, Arbeitsbedingungen und die Organisation demokratischer Gemeinschaften Erfahre hier mehr dazu.
Auch bei der sozialen Nachhaltigkeit gehen wir von fairfood Freiburg einen Schritt weiter und setzen auf maximale Wertschöpfung im Ursprungsland. Oftmals werden auch heute noch die Rohstoffe aus afrikanischen Ländern günstig exportiert, um anderswo verarbeitet und veredelt zu werden. Dies wird am Beispiel von Cashews besonders gut sichtbar: Rohe ungeknackte Cashewkerne werden containerweise zur Verarbeitung nach Asien verschifft, anstatt dort, wo sie geerntet werden, auch verarbeitet zu werden. Das Knacken der Kerne erfordert Know-How und schafft Arbeitsplätze. Zudem steigt der Preis für 1 kg Kerne um den Faktor 5 von etwa 2 auf 10 USD! Aus diesem Grund haben wir eine Cashew-Produktion in Nigeria aufgebaut und dort 30 qualifizierte, sichere Arbeitsplätze geschaffen. Bis heute sind wir das einzige Unternehmen, das Cashewkerne in Nigeria nicht nur erntet, sondern auch knackt und direkt nach Europa bringt. Mehr Informationen findest Du hier.

Last but not least hat sich fairfood Freiburg den Standards des Weltladen-Dachverbands verschrieben. Sie umfassen Handelspraktiken, Arbeitsbedingungen, Transparenz, Bildungs- und Informationsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, politische Arbeit und Umweltschutz. Mehr dazu kannst Du hier nachlesen.

Nachhaltigkeit bei fairfood Freiburg

Als Unternehmen in Deutschland haben wir die Möglichkeit, unsere Produktion und unser Handeln über einige Stellschrauben nachhaltiger zu gestalten.

So haben wir uns entschieden, ausschließlich vegane Produkte zu entwickeln. Als westliche Konsument*innen können wir mit einer veganen Ernährung unseren ökologischen Fußabdruck maßgeblich verringern. Darüber sind sich die Wissenschaft und Klimaforscher*innen heute einig. Mehr darüber erfährst Du hier.

Bei der Entwicklung unserer Verpackungen steigen wir Stück für Stück von Einweg- auf Mehrweg-Verpackungen oder – wenn möglich – auf verpackungsfreie Lösungen um..
Bei der Abfüllung unserer fairen Bio Nussmuse haben wir uns beispielsweise an das Milch-Mehrweg-Pfandsystem angeschlossen und können so auf Einweg-Verpackungen verzichten.

Beim Versand verwenden wir zum Auspolstern der Pakete Kartonage, die im Unternehmen anfällt. So können wir Versandmaterial mehrfach verwenden. Das Verschicken der Päckchen geschieht klimaneutral und auch unsere Webseite wird auf einem klimaneutralen Server gehostet. Selbstverständlich beziehen wir in unseren Büroräumen in Freiburg Öko-Strom.

Nachhaltigkeit bei unseren Kund*innen

Wir sind der größte Lieferant von Nüssen und Kernen für Unverpackt-Läden in Deutschland. Um unsere Produkte in Mehrweg-Großgebinden an Unverpackt-Läden zu versenden, haben wir ein eigenes Pfandsystem entwickelt. Hier erfährst Du mehr darüber.

Darüber hinaus unterstützen wir Welt- und Bioläden beim Umstieg von verpackter zu unverpackter Ware sowie bei Themen wie Ladenausstattung, Hygiene und Produktauswahl. Hier kannst Du mehr darüber lesen. Ebenso unterstützen wir Unternehmen bei der Umstellung von Süßigkeitenautomaten hin zu Unverpackt-Spendern.
Bei unseren B2B-Kund*innen sehen wir uns als Schnittpunkt zwischen dem Fairen Handel, der biologischen Landwirtschaft und dem Zero-Waste-Ansatz. In diesem Sinne ermutigen wir Welt- und Bioläden, sich in die Welt der unverpackten Ware zu wagen. Gleichzeitig animieren wir Unverpackt-Läden dazu, nicht nur Bio-Produkte und unverpackte Ware zu verkaufen, sondern auch darauf zu achten, dass die angebotenen Produkte aus fairem Handel stammen.