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fairfood Freiburg

Fairchain

Was bedeutet Fairchain überhaupt?


Die Grundidee der Fairchain zielt darauf ab, dass Rohstoffe in den Anbauländern verarbeitet werden und möglichst viel Wertschöpfung vor Ort stattfindet. Der Grund für diesen Ansatz: Häufig werden die Rohstoffe nach der Ernte exportiert und im Ausland zu günstigeren Konditionen weiterverarbeitet. So werden auch 95% der in afrikanischen Ländern angebauten Cashews nicht in den Anbauländern verarbeitet. 

Was macht unsere Fairchain aus?


Die Standards unserer Zertifizierungen sind für uns eine wichtige Grundlage, damit du sicher nachvollziehen kannst, dass wir auch tun, was wir sagen. Mit unserer fairfood-Fairchain möchten wir aber noch mehr besser machen:

Wir verarbeiten im Anbauland.


Jeder Verarbeitungsschritt vom Feld bis zu dir bedeutet mehr Wertschöpfung. Wertschöpfung bezeichnet hier die Wertsteigerung eines Produkts, die im Verlauf der einzelnen Verarbeitungsschritte entsteht. Werden die Nüsse also nach der Ernte zur Verarbeitung z.B. nach Asien verschifft, erhalten die Produzent*innen nur den Rohwarenpreis für ihre angebauten Produkte.
Wenn sie die Nüsse jedoch auch knacken und schälen, entstehen vor Ort zusätzliche Arbeitsplätze. Zudem ist für diese Arbeitsschritte zusätzliches Know-How nötig, sodass ihre Arbeit besser entlohnt wird. Deshalb werden unsere Nüsse und Trockenfrüchte nach der Ernte direkt im Anbauland geknackt, geschält, gebacken und getrocknet. Dabei hinterfragen wir ständig, wie wir den Anteil der Wertschöpfung im Anbauland weiter steigern können.

Wir bauen Produktionen auf.


Jede Produktion, die nach fairen Standards arbeitet, zählt. In unseren Augen sind das noch lange nicht genug! Deshalb haben wir in Nigeria unsere eigene Cashew-Produktion aufgebaut, in der die Menschen vor Ort ausgebildet und befähigt werden, den Betrieb selbstständig zu bewirtschaften. Wir sind stolz und glücklich, dass sie uns seit 2015 mit den leckersten von Hand geknackten Cashews beliefert!
Diese Erfahrung hat uns gezeigt: Der Neuaufbau ist unfassbar viel Arbeit, aber lohnt sich langfristig für unserer Partner*innen in den Anbauländern. Deswegen beginnen wir aktuell, in Ruanda nicht nur die Plantagen für eine Macadamia-Produktion zu bepflanzen, sondern bauen gemeinsam mit den Farmer*innen vor Ort eine Kooperative auf, die sich selbst verwalten soll. Wenn alles rund läuft, kannst du unsere ersten eigenen Macadamianüsse schon Ende 2020 verkosten.

Wir reduzieren Müll und Ressourcenverbrauch.


Unsere Müllproduktion und Ressourcenverschwendung sind für uns globale Probleme – ob Plastik im Meer landet oder Fleischreste in afrikanische Länder exportiert werden. Mit unserem Unverpackt-Pfandsystem  und unserer neuen Pfandglas-Verpackung möchten wir unsere Müllproduktion minimieren. Auch in Freiburg bemühen wir uns, unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten: mit klimaneutralem Hosting und Versand, recyceltem Versandmaterial, fairen Arbeitsverhältnissen und einer eigenen Managerin für das Thema Nachhaltigkeit.